Die Kunst des Säbeltragens …

…fast schon vergessen ist das uralte Ritual der Säbelübergabe. Alle Jahre wieder versammeln sich scheidene und amtierende Adjudanten um die Säbel zu übergeben. Da dieser Brauch bereits vor vielen vielen Jahren seinen Ursprung hat ist es mit einer schlichten Übergabe nicht getan. Vielmehr müssen sich die „neuen“ Adjudaten die Säbel durch den Beweis der Fähigkeit der Säbelführung von den „alten“ Adjudanten verdienen. Die Königsdisziplin ist dabei der sogenannte „Becherstecher“ bei dem es gilt ein Getränk vorgegebener Wahl auf der „Königsklinge“ auszubalancieren und verlustfrei zu entleeren, hierbei darf nur der Säbel mit einer Hand geführt werden. Ein würdiger Adjudant läßt Hand & Mund zu einer Einheit verschmelzen und leert den Becher mit einem Zug. Dieses Ritual und diverse andere kleine Spielchen wurden von den „Berger-Adjudanten“ gekonnt und bei bester Laune durchgeführt. So das es zu einer würdigen Säbelübergabe kommen konnte. Wie der alte Brauch es verlangt wurden die scheidenen Adjudaten zudem mit köstlichen Essen und reichlich Getränken milde gestimmt um den Schmerz des Säbelverlustes zu mildern.

 

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